Reden um nicht zu ersticken, Uschi Waser – die Lebensgeschichte einer Jenischen in der Schweiz, Silvia Süess

Zitat: „Ich sage immer, meine Kindheit war absolut menschenunwürdig. Mit vierzehn Jahren habe ich bereits in 27 unterschiedlichen Heimen und Pflegefamilien gelebt. Das bedeutet, ich bin 54-mal verschoben worden. Zwischendurch war ich immer mal wieder bei meiner Mutter. Doch auch dort war ich Gewalt, Demütigung und noch sexuellem Missbrauch durch den Stiefvater ausgesetzt.“ Zitat Ende

Auch die Schweiz hat ihre Leichen im Keller, wenn es um Verbrechen gegen die Menschlichkeit geht. Gemäß einem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung vom 15. Mai 2026 wurde am 19.02.2025 im Bundesrat der Schweiz verlautet, dass die Verfolgung von Jenischen und Sinti diesen Tatbestand des heutigen Völkerrechts erfüllt. Den Sieg errangen Betroffene, eine von ihnen ist Uschi Waser. Passiert ist seither nichts, ist weiter im Artikel zu lesen. Es heißt dort: „Falls sich die Politik durchringt, das Geschehene untersuchen zu lassen, wird der Modus der Aufarbeitung zu klären sein “ … „Bis heute ist nicht einmal geklärt, wer warum als ›Vagant‹ galt und ins Visier der Behörden geriet. Und was unter Jenischen und Sinits verstanden wurde.“

Aber das hilft den Betroffenen nicht. Uschi Waser geriet schon als Baby in die Mühlen der Behörden. Ihre Mutter, ein Kind von zwölf Geschwistern einer jenischen Familie, konnte weder lesen noch schreiben und wurde vom Hilfswerk verfolgt. In Armut aufgewachsen, wurde auch sie als Mündel von Alfred Siegfried, einem wegen sexuellen Missbrauchs verurteilten Lehrer, der das Hilfswerk »Kinder der Landstraße« 1926 lancierte, betreut und als Vormund vieler jenischer Kinder unter anderem Uschi Waser und ihrer Mutter eingesetzt. Erst im Erwachsenenalter bekommt Uschi Waser Zugang zu ihren Akten, die ihr schweres Trauma erklärt und ihren großen Willen einleitet, gegen die ehemalige Pro-Juventute-Stiftung vorzugehen. Denn diese verfolgte die Jenischen und Sintis aus rassistischen Gründen, und besonders hatten jenische Mütter und ihre Kinder darunter zu leiden. Das wirklich Dramatische dabei ist, dass die Schweizer Behörden diese Stiftung unterstützten und das sogenannte Hilfswerk erst 1973, aufgrund journalistischer Recherchen, die das rassistische, unmoralische und zerstörerische Treiben der Verantwortlichen aufdeckten, auflösten.

Uschi Waser fängt nach ihrem Zusammenbruch als erwachsene Frau an, für das Recht der Jenischen zu kämpfen. Zitat: „Ich sehe mich nicht als Aktivistin, sondern als jenische Stimme, die nicht aufhört, auf das große Unrecht hinzuweisen, das uns angetan worden ist. Dabei geht es nicht nur um Pro Juventute – alle haben mitgemacht, der Staat, die Kantone, die Gemeinden, die Kirche und die Justiz. Es ist mir sehr wichtig, dass ich nicht als einzelnes Oper angesehen werde, denn diese Geschichte betrifft ganz viele andere.“

Wie Sie sich schon denken können, ist es keine einfache Literatur. Doch gerade hier in Deutschland ist über die Jenischen wenig bekannt. Das Thema Pro Juventute und die Verbringung von Tausenden von Kindern, von Sterilisation und Internierung in der Schweiz und der Rolle, die die einzelnen Kantone dabei spielten, muss jedoch besonders in der Schweiz erst einmal untersucht und geklärt werden, wie es im Artikel der NZZ heißt.

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Martha Stewart „Martha Das Kochbuch“

Das 100. Kochbuch von Martha Stewart – eine Hommage an ein außergewöhnliches Lebenswerk. Die 100 besten Rezepte als Spiegel von Erfahrung, Leidenschaft und zeitloser Eleganz. Martha Stewart hat mit ihrem 100. Kochbuch nicht nur einen weiteren Meilenstein gesetzt, sondern eine Sammlung geschaffen, die ihre immense Erfahrung und ihre Liebe zum Kochen widerspiegelt. Dieses Werk ist das Ergebnis jahrzehntelanger Leidenschaft und Hingabe, und jedes Rezept zeugt von ihrem unermüdlichen Streben nach Perfektion. Mit viel Empathie für ihr Lebenswerk fällt es leicht, zu erkennen, wie sehr Martha Stewart auch im fortgeschrittenen Alter ihre Kreativität und Inspiration bewahrt hat.

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Red Winter, Cameron Sullivan, Fantasy-Mystery-Horror

Als Erstes musste ich an den französischen Film „Pakt der Wölfe“ denken, der die Jagd und Tötung der sogenannten Bestie von Gévaudan ganz wunderbar in Szene gesetzt hat. Und tatsächlich handelt ein großer Teil der Geschichte über den roten Winter von dieser Jagd und dem Biest. Doch so ganz anders als im Kinospektakel „Pakt der Wölfe“ verfilmt, geht es im Buch viel mystischer zu. Und ich denke, was dieses Buch ebenso reizvoll macht, ist der Fakt, dass es die Bestie vom Gévaudan wirklich gab. Seine Angriffe 1764 kosteten über drei Jahre etwa 100 Menschen, besonders Kindern, Jugendlichen und Frauen, das Leben. Im wahren Leben wurde die Bestie erlegt, auch wenn man aus den Aufzeichnungen nicht sicher sein kann, ob es sich um einen großen Wolf oder ein aus Afrika mitgebrachtes besonders mächtiges Exemplar einer Streifenhyäne handelte. Ein Tier, das seiner Gefangenschaft in Frankreich entkam und in der Wildnis sein Unwesen trieb. Doch kommen wir jetzt zu „Red Winter“, seines Zeichens ein Fantasy-Mystery-Roman, fast ein Thriller in diesem Genre. Denn die Hauptperson Sebastian Grave ist selbst ein an einen Dämonen gebundenes Wesen, das alterslos ist und seit Jahrhunderten durch die Welt zieht. Er kennt das alte Rom, Jeanne d’Arc Lebensweg und viele historische Ereignisse aus persönlichem Erleben. Sebastian wird gebeten, sich an der Jagd im Gévaudan zu beteiligen, und er ahnt nicht, dass er sowohl der Liebe seines Lebens als auch dem größten Horror seiner Existenz begegnen wird.

Sullivan Cameron wartet mit Geschichten über Götter und Dämonen auf. Verbindet Sagen mit Horror und lässt Märchen einfließen. Selbst vor Engeln macht er nicht halt, und das Ergebnis seiner Melange ist eine spannende und streckenweise sehr humoristische Erzählung. Definitiv ist der Roman flott geschrieben, mit herrlichen Dialogen zwischen dem Dämon Sarmodel und Sebastian, sodass man sich amüsiert und gruselt. Der Autor fängt seine Leser ein in dem Jahrhundert, das definitiv mit der französischen Revolution endete. Sehr lesenswert, wenn Sie für dieses Genre einen Faible haben.

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Jamie Oliver „BBQ – Einfach genial Grillen“

Der Trend zur Outdoorküche ist ungebrochen. Gerade durch die Klimaerwärmung kann man sich öfter und länger im Freien aufhalten. Und durch den Einsatz von Gas- und Elektrogrills, mit dem zusätzlichen Einsatz von Heizpilzen oder Strahlern, gelingt es auch im Winter, unter der überdachten Terrasse köstliche Sachen auf dem Grill zu produzieren. Heute ist Grillen eine beliebte Freizeitaktivität und ein wichtiger Bestandteil der deutschen Küchenkultur. Da Grillen eine Männerdomäne ist, ist auch ein heimlicher Konkurrenzkampf entstanden: Wer hat welchen Grill und was kann man alles darauf zubereiten? Jamie Olivers „BBQ Buch – Einfach genial Grillen“ gehört selbstverständlich dazu.  Der Koch, der durch seine Bücher und Kochsendungen berühmt geworden ist, weil seine Gerichte mit wenig Zutaten auskommen und einfach nachzuvollziehen sind.

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Flut aus schwarzem Stahl, Anthony Ryan, vom Großmeister der Fantasy geschrieben

Voller Begeisterung hatte ich die Trilogie des Schreibers Alwyn Scribe gelesen und besprochen. Nach über 2000 Seiten verließ ich die westlichen Herzogtümer der Albermaine und dachte, nie zurückzukehren. Weil ich weiß, dass Anthony Ryan einer der Großmeister der Fantasy ist, fing ich mit seiner nächsten Trilogie, ›Die Flut aus schwarzem Stahl‹ an, nur um mit großer Freude festzustellen, wieder von Ascarlia und den Fjordlanden zu hören. Diese Geschichte spielt nach den großen Kriegen des Bundes und der dem Wahnsinn verfallenen Märtyrerin Evadine, deren Ende wir kennen. Auch Alwyn Scribe wird am Rande erwähnt. Der wahre Schauplatz ist jedoch der Norden, mit den drei Königinnen, die ein hartes und kluges Regiment über ihr Reich führen. Obwohl der Norden recht wohlhabend ist, kommt es anscheinend zu Aufständen und regelrechten Brandschatzungen. Doch wer sind diese Krieger, die mit ihren Tätowierungen und Langschiffen so exotisch wirken? In dieser Zeit begleiten wir verschiedene Protagonisten. Thera und Felnir, ein zutiefst verfeindetes Geschwisterpaar, das sowohl im Dienste der Schwesterköniginnen, als auch des Tielwalds auf die Reise geschickt wird. Und die dritte Erzählung ist die von Ruhlin, der mich immer wieder an Alwyn erinnerte. Ein scheuer junger Mann, an dem auf den ersten Blick nichts Besonderes zu finden ist, der jedoch im Laufe seines Abenteuers jedoch zur wahren Bestimmung aufsteigt.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie Anthony Ryan eine völlig logische Welt aufbaut, die weder Mittelerde noch den Königslanden aus Game of Thrones in etwas nachsteht. Krieger, kluge Regentinnen, Gelehrte, falsche Gläubige und vor allem Legenden und alte Magie schlagen jeden Leser dieses Genres in den Bann. Für mich wird auch diese Trilogie ein Muss. Es ist schon erstaunlich, dass 700 Seiten einem nur so durch die Finger rinnen, wenn die Geschichte, die darauf erzählt wird, so unglaublich gut und spannend ist. Ein Hoch auf Anthony Ryan und seine Welt der Ascarlia. Weiterlesen

Mercedes Lauenstein, Juri Gottschall, Splendido Aperitivo, Italienisch entspannt in den Feierabend,

Es gibt bereits vier Splendio Bücher: Splendido – Italienisch kochenmit besten Zutaten, Splendido – italienische Produktkunde und Rezepte, Splendido –Primavera und Estate – italienische Küche Frühling und Sommer, Splendido – Autunno und Inverno – italienische Küche Herbst und Winter

Alle Bücher bestechen durch hohe Kompetenz, ausführliche Erklärungen, Geschichte, ausgewählte Rezepte und Produkte, mit der Besonderheit der Einfachheit der italienischen Küche, wodurch sie zu Weltruhm gekommen sind. Dieses verkörpern Mercedes Lauenstein und Juri Gottschall in ihren Büchern exzellent. Und nun das fünfte Buch „Splendido Aperitivo“. Es ist ganz frisch herausgekommen und ich musste mir dieses Buch sofort besorgen. Angetriggert durch die Vorgängerbücher kann das Aperitivo-Buch nur wieder ein besonderes Highlight sein. Ich nehme es vorweg, es stimmt. Eine Freude, darin zu lesen über die Geschichte des Aperitivo, Ursprung bis zur heutigen Genusskultur, die Herstellung der verschiedenen Mix-Getränke und die daraus entwickelten Speisenbeigaben. Wohlgemerkt kein Abendessen, nur ein Mundbissen zum Aperitivo. Obwohl, man kann die kreativen Mundbissen ohne weiteres auch in einer Menüfolge einbauen.

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Der Anfang von Raum und Zeit, Jean-Luc Lehners, ein spannendes Sachbuch über die Galaxien

Physik und Chemie sind Wissenschaften, an die die meisten von uns keine so tollen Erinnerungen haben. Oft hat man sich in der Schule durchgequält! Dabei beschäftigen sich die Physik und die Kosmologie mit hochspannenden Themen. Vor allem aber mit Dingen, von denen jeder von uns schon etwas gehört hat, und sei es bei den Star Trek- oder Star Wars-Filmen. Diese Filme sind, wenn man sie mal näher betrachtet, doch recht wissenschaftlich verwirklicht worden. Da hat vieles Hand und Fuß, würde Mister Hawkings wohl sagen. Aber mal ehrlich, schwarze Löcher, kosmische Hintergrundstrahlung, der Urknall, Lichtgeschwindigkeit und die Relativitätstheorie sind keine Unbekannten. Was wohl die Krux bei solchen Themen ist: Wie können sie erklärt werden, damit es auch Nicht-Wissenschaftlern einleuchtet? Jean-Luc Lehners hat den Dreh raus, denn er ist nicht nur verständlich, er erzählt von den Wundern seines Berufs so anschaulich, dass man sich in einer spannenden Geschichte wiederfindet. Plötzlich werden manche Dinge logischer und auch der, der schon einmal mit Schrödingers Katze im Physikunterricht geärgert wurde, hat plötzlich einen Heureka-Effekt.

Ich gebe zu, mir haben die Physik und speziell die Kosmologie, die erklärt, wie alles aus dem Nichts entstehen konnte und den Anfang von Raum und Zeit bestimmte, mit diesem Buch richtig viel Spaß gemacht. Mit Jean-Luc Lehners ist es ein Vergnügen, in die Tiefen des Universums einzutauchen, wenn auch nur theoretisch. Ein Buch für alle Generationen, Alt und Jung, aber vor allem für jeden, der gerne mal nach dem Warum fragt.

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Eva Almstädt Ostseehölle, Pia Korittki ermittelt

Es ist schon der 21. Fall von Eva Almstädt mit ihrer Kommissarin Pia Korittki. Eva Almstädt gelingt mit „Ostseehölle“ wieder ein fesselnder Kriminalroman, der weit über das Genre hinausgeht und gesellschaftlich relevante Themen wie den Missbrauch von Schutzbefohlenen, sowie Mobbing unter Kindern ins Zentrum rückt. Die Autorin lässt ihre Protagonistin in der Vergangenheit von Chormitgliedern forschen und deckt dabei immer mehr dunkle Geheimnisse auf, sodass bald alle ein Motiv hatten, das eine Chormitglied in der Marienkirche in Lübeck als Leiche zurückzulassen. Durch ihren präzisen, atmosphärischen Schreibstil werden die emotionalen und psychologischen Folgen von Missbrauch eindringlich dargestellt – insbesondere die Ohnmacht und das Schweigen der Betroffenen, die oft aus Angst und Scham verharren. Almstädt vermeidet dabei jede Sensationslust und legt den Fokus auf die Perspektive der Opfer, deren Verletzlichkeit und innere Konflikte authentisch und nachvollziehbar beschrieben werden.

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Deepworld, Anja Reumschüssel, Jugendbuch ab 10 Jahren

Also, das ist ja mal ein echt cooles Buch. Denn es ist ein Buch, das einen in das ultimative Computer-Game bringt. Da braucht man gar nicht online zu sein, sondern nur das Buch zu lesen, um sich mit Monstern, geheimen Kräften und völlig verrückten Dingen auseinanderzusetzen. Gustav hat nicht nur einen bescheuerten Namen, er ist auch ein Loser. Na ja, niemand mag ihn wirklich, und seit sein bester Freund Wilhelm umgezogen ist, wird das Leben in der Schule nicht einfacher. Eines Tages kommt eine Neue: Ruby. Aber die ist noch eigenartiger und dann haben sich zwei Loser gefunden. Ruby lädt Gustav ein, mit ihr Deepworld zu spielen. Ein Online-Rollenspiel, das sich durch VR-Brillen und Sensoren am Körper wie die Wirklichkeit anfühlt. Nur in dieser Wirklichkeit gibt es Monster, Zauberer, Quests und wundersame Belohnungen. Das erste Mal kommen sich Ruby und Gustav etwas näher und so erfährt er von Rubys Bruder, der im Koma liegt. Doch Ruby erzählt ihm nicht die ganze Wahrheit, und als das Spiel sie beide plötzlich gefangenhält, versteht Gustav endlich, dass Rubys Bruder Luca wegen Deepworld krank wurde. Natürlich fragt er sich, ob er selbst nur Mittel zum Zweck ist und Ruby in Deepworld folgen sollte, um ihr auf der Suche nach Luca zu helfen. Koste es, was es wolle!

Ein echt tolles und spannendes Kinder- und Jugendbuch. Denn Deepworld ist wie ein Computerspiel, nur viel besser erzählt. Und es geht um Freundschaft, Liebe, Verlust und die Angst, nie dazuzugehören. Toll, ich werde Deepworld auf jeden Fall weiterschenken und weiß schon jetzt, dass die jungen Computerfreaks ihre Freude mit diesem Buch haben werden.

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Rüdiger Bertram und Saskia Gaymann, Knallharte Steinzeit – Kleines Mammut, große Gefahr,Ein Vorlesebuch für Kinder ab 5 Jahre

Auch als Erwachsener macht es Spaß, Kinderbücher zu lesen und dann seinen Kindern oder Enkelkindern die Bücher pointiert mit Gestik und Mimik vorzulesen. Die staunenden Augen und die Aufmerksamkeit der Kinder und Enkelkinder erfreuen einen doch selbst. Hilfreich ist so ein einfühlsames Buch mit seinen interessanten Themen. „Knallharte Steinzeit“ hat mich von der ersten Seite an begeistert und berührt. Rüdiger Bertram gelingt es, ein längst vergangenes Zeitalter so lebendig und greifbar zu machen, dass Kinder wie Erwachsene gleichermaßen mitgerissen werden. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und voller Charme – man spürt in jeder Zeile, wie viel Herzblut und Humor in dieser Geschichte stecken. Besonders berührt hat mich, wie die Hauptfiguren Krähe – ein Mädchen, frech mit rotem Wuschelkopf – und Wolf – ein Junge mit braunem, zerzaustem Haar und freiem Oberkörper – mit den Herausforderungen ihrer Zeit umgehen: Mit eigenen Überlegungen, Wagemut und einer guten Portion kindlicher Neugier führen sie uns durch das Leben in der Steinzeit.

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